Herbstreise: Lissabon – good to know**

Hallo ihr Lieben!
 
Von Donnerstagabend bis Montagmittag war ich in Lissabon, und darüber werde ich in diesem und in einem kommenden Blogeintrag berichten. Dieser handelt von allgemeine Infos und welche Unternehmungen es gibt. Im zweiten Beitrag werde ich euch unsere tolle Airbnb-Wohnung vorstellen und welche Cafés und Restaurants wir besucht haben.
 
 
 
 
Bildschirmfoto 2017-11-14 um 23.34.52ALLGEMEIN
Portugal liegt im Westen Europas, in der Zeitzone „westeuropäische Zeit“. Lissabon ist die Hauptstadt von Portugal und liegt im zentralen Westen des Landes, am Fluss „Tejo“ der sich an der Küste mit dem Atlantik vermischt. Lissabons Stadt ist fast 85km² groß und hat etwa 600.000 Einwohner. Wenn es um die Metropolregion Lissabon geht, dann sind es schon 3,2 Mio. Einwohner, was mehr als 30% der portugiesischen Bevölkerung ist. Lissabon ist, wo es nur geht, zugebaut und Grünes existiert nur wenig. Da die Stadt nicht zerbombt wurde, gibt es fast nur alte Gebäude, und viele davon werden zum Glück derzeit restauriert und renoviert, damit die Reste nicht in sich zusammen fallen und die Stadt so (schön) bleibt wie sie gerade ist.
 
 

 
VERKEHRSMITTEL NACH LISSABON
Die portugiesische Fluglinie TAP fliegt aus Lissabon im Direktflug einige Städte in Deutschland an. Darunter fallen München, Stuttgart, Frankfurt, Köln/Bonn, Düsseldorf, Hamburg und Berlin. Partnerfluggesellschaften fliegen auch noch sechs weitere „kleinere“ Städte in Deutschland an. Der Flug ist schon ein wenig teurer, ab 70€, aber die Flugzeit beträgt aus Köln und München etwa 2 1/2 Stunde, aus Berlin und Hamburg  etwa 3 1/2 Stunden. Züge wie mit Interrail fahren auch nach Lissabon, darüber kann ich aber weder Kosten- noch Zeit- Auskünfte geben. Hin „gewinnt“ ihr eine Stunde, da Lissabon die gleiche Zeit wie London hat, zurück „verliert“ ihr eine Stunde (s. oben Zeitzone).
 
VERKEHRSMITTEL IN LISSABON
Das meist gebrauchte „Verkehrsmittel“ in Lissabon waren meine eigenen zwei Füße. Insgesamt habe ich eine Strecke von etwa 40km (oder ca. 52.000 Schritte) in 3 1/2 Tagen zurückgelegt und es hätten durchaus mehr sein können. Um allerdings vom oder zum Flughafen zu kommen, kann man das relativ preiswerte Taxi nehmen oder mit der U-Bahn fahren. Bis in die Stadt braucht man sowohl mit dem Taxi also auch mit der Bahn etwa 30 Minuten. Mit der Bahn in die Innenstadt muss man einmal umsteigen und eine Fahrt kostet 1,45€.
In der Stadt selbst -wenn ihr nicht auch alles zu Fuß geht- gibt es noch viele Buslinien, die typischen alten Trambahnen mit nur einem Wagon oder die normalen Trambahnen (mit zwei Wagons) oder die vier U-Bahn Linien. Außerdem gibt es Taxis, die unter der Woche sehr preiswert sind (15 Minuten Fahrt etwa 5-8€), am Wochenende kosten sie meist zwei Euro mehr und die TukTuks, mit denen ich allerdings gar nicht gefahren bin.
 
 
SEHENSWÜRDIGKEITEN / UNTERNEHMUNGEN
Die typischen Sehenswürdigkeiten gibt es, aber sie sind eher zweitrangig. Das wichtigste und schönste ist, einfach so durch die Seitenstraßen zu gehen, die Architektur, die Cafés, das Leben und die vielen verschiedenen Hausverkünstelungen anzugucken und ggf. zu bewundern. Das Castelo de São Jorges ist trotz alledem ein wichtiger Teil der Stadt, und von dort oben hat man einen großartigen Blick auf Lissabon, die Hängebrücke Ponte 25 de Abril und das Meer. Wenn man nicht den gesamten Berg von der Innenstadt aus hochgehen will, kann man auch mit der Trambahn 28 ein Stück nach oben fahren.
Darüber hinaus kann ich auch noch das Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster) in Belém empfehlen,  nur meidet es am Wochenende. Es ist von der Bauweise, ein sehr schönes altes Kloster, das es Wert ist, anzugucken. Außerdem liegt es direkt am Tejo und man kann gut an der Küste sitzen, Schiffe beobachten oder einfach nur die Sonne genießen und eine Kleinigkeit essen.
 
 
 
EINKAUFEN
Der Super Markt Kette „Pingo Doce“ hat alles, außer Butter, wie wir sie aus Deutschland kennen. Entweder gibt es Margarine oder nur gesalzenes Butter. Ansonsten haben sie ein großes Angebot an frischen und verpackten Süßteigwaren, das mich sehr an Frankreich erinnert. Zudem gibt es auch immer wieder kleine Eckläden, in jeder Seitenstraße mindestens zwei, und die haben auch immer ein relativ großes Angebot für ihre kleine Ladenfläche.
 
GEPÄCK/TASCHEN

Ich bin für diese Tage nur mit Handgepäck, Beutel und Brustbeutel gereist und alle drei Taschen hatte ihre Funktion. Meinen Koffer ganz klar zum Reisen im Flugzeug. Unter fünf oder sieben Tagen würde ich immer nur mit einem Handgepäckkoffer reisen. Dort passt trotz meiner Kameras und sonstigen elektronischen Geräten alles hinein. In den Beutel gebe ich nur weniger wertvolle Dinge wie Buch, Extra Akku, Schal und Essen und das sowohl zum Fliegen als auch in der Stadt selbst. Den Brustbeutel hingegen hatte ich immer dabei, mit den mir wichtigsten Utensilien, wie Asthma Gerät, Geld, Handy, Taschentücher und einer Filmrolle. Diese Art von Tasche, klein und nah am Körper, würde ich euch für Lissabon (oder auch für andere Großstädte) empfehlen, denn etwas zu klauen daraus wird schwieriger. Im Geldbeutel würde ich auch nicht alle Karten und nicht zu viel Bargeld mitnehmen. Den Beutel habe ich nur einmal zum Einkaufen verwendet und auch nur unter der Jacke getragen, sodass niemand außer mir dran kam. Meine Kamera(s) habe ich hingegen immer nur über die Schulter getragen und diesen ist nichts passiert.

 
KLEIDUNG „what to wear?“
Die Basis Kleidung tagsüber waren meine Jeans, meine Sneakers und meine Levis Übergangsjacke. Dazu trug ich jeden Tag ein anderes Shirt.

Für abends hingegen habe ich mir eine schönere Jeans mitgenommen, dazu ein Unterhemd und einmal eine Bluse, das andere Mal einen schönen Pullover. Darüber zog ich meine Winterjacke und mein Tuchschal und zog meine leicht gefütterten Stiefeletten an, da es abends auch kühler wurde. (Allerdings bin ich auch eher verfroren.)

 
ZEITRAUM, LÄNGE & WETTER
Um noch mehr von der Stadt zu sehen würde ich empfehlen eine Woche oder mindestens zwei Mal ein paar Tage in Lissabon zu sein. Diese 3 1/2 Tage waren ein guter Anfang, aber ich werde definitiv (und hoffentlich bald) wieder kommen. Was ich auch dringend empfehlen würde, nicht im Sommer einen Städtebesuch zu tätigen. Erst ab Anfang Oktober und mindestens bis Ende November, wenn nicht sogar noch in den Dezember hinein, empfehle ich euch einen Städtetrip nach Lissabon zu machen. Anfang November hatten wir tagsüber um die 20°C und abends maximal 10°C. Dies ist ein schönes Entkommen aus der deutschen Kälte, aber es ist eben auch eine angenehme Wärme, um viel zu laufen ohne sich dabei „tot“ zu schwitzen. Genauso gut wird bestimmt auch Anfang April bis Ende Mai gehen, wobei ich nicht weiß inwiefern im Frühling das warme Wetter gegeben ist.
 
 
FAZIT
Lissabon ist für alle Reisende, Städteliebhaber, Architekturfreaks, Fotografen und laufen liebende Menschen ein riesengroßer Spaß. Das Leben findet statt, die Stadt schläft abends sehr spät oder gar nicht. Es gibt zwar auch Anfang November noch viele Touristen, aber das stört nicht unbedingt, wenn man sich hauptsächlich in die Neben- und Seitenstraßen verirrt bzw. sich dort aufhält. Ich werde auf jeden Fall wieder herkommen, denn ich habe mich schon ein Stückchen in diese Stadt verliebt, und sie wird ein Teil meiner Träumerei in ferne Städte sein und bleiben.
 
Fotografien und Text by Eleni Kritikos

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