Gedanken | Warum brauchst du so viel Zeit für dich selbst? **

Warum brauchst du so viel Zeit für dich selbst? Ich weiß nicht, ob ich diesen Frage in diesem Eintrag so wirklich gut beantworte, aber seht selbst.

Sowohl Freitag als auch Sonntag bin ich in der Natur spazieren gegangen, um einen klaren Kopf zu bekommen, das schöne Wetter zu genießen und einfach nur für mich zu sein. Nebenbei sind ein paar Fotografien entstanden. Am Sonntagnachmittag hatte ich dann noch ein gutes Gespräch, denn reden hilft immer und es ist gar nicht so schwer!

Bei diesem Gespräch wurde ich gefragt, warum ich denn soviel Zeit für mich brauche und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich das selbst noch nicht gefragt habe, da ich eher immer Zuspruch bekommen habe, da es einigen meinen Freunden ähnlich geht. Auf Anhieb wusste ich keine gute Antwort, ich müsse meine Gedanken sortieren, vor allem die, die schon zu lange in meinem Kopf rum spuken. Das stimmt auch, aber es ist nicht alles. Ich habe erst noch eine ganze Weile über die Frage nachgedacht, auch nach dem Austausch vieler anderer Dinge an dem Nachmittag. 

Ich bin gerne für mich um Gedanken nieder zu schreiben, meine Musik in meiner Lautstärke und in Dauerschleife zu hören. Ich gucke durch meine Fotografien, räume auf, koche oder backe gerne alleine, solang das Ergebnis von der Menge gemocht und leidenschaftlich gerne gegessen wird. 

Mit mir muss ich mein ganzes Leben klar kommen, mich muss ich für immer mögen. Mehr zum Thema Selbstliebe findest du in meinem letzten Eintrag. 

In der Natur höre ich gerne den Vögel zu, den raschelnden Geräuschen unter meinen Füßen und neben mir, wenn sich Tierchen wegen meiner Schritte erschrocken und sich verkrochen haben. Der leichte Wind pustet durch meinen Kopf, lässt mich frei sein und von der Stadt Abstand nehm. Für einen Moment fliehe ich in eine andere Umgebung und lass meinen Gedanken freien Lauf. Nach einem halben Tag draußen, habe ich nicht nur viel Energie und Kraft getankt, sondern auch neue Motivation. Auch der Austausch hat dazu viel beigetragen.

Montag habe ich dann nämlich ENDLICH einiges meiner langanstehenden To-Do’s geschafft. Am meisten Angst habe ich immer vor Telefonaten, denn woher weiß ich welche Laune die andere Seite des Telefons hat? Beim ersten Telefonat lief alles sehr gut, der Service war ausgezeichnet. Beim zweiten lief auch alles gut und ich hatte gleich eine Sorge weniger. Der dritte war, ich wusste es bereits- nervenaufreibend und nicht zufriedenstellend, denn am Ende war ich diejenige die auf die besseren Ideen gekommen ist. Aber wie immer hätte ich mir das lange Warten auf einen Mitarbeiter und die Antworten sparen können. 

Was ich damit sagen will, dass es ok ist, seine Zeit zu brauchen, seine Ängste zu überwinden. Ich werde trotzdem noch vor jedem Telefonat mit einem Servicemitarbeiter meine Probleme, Erwartungen und Ängste haben, aber es wird von jeder Erfahrung, ob positiv oder negativ, besser werden, denn ich erwarte weniger und bin so öfter über das Ergebnis und die Antworten glücklich.

Was mir persönlich auch geholfen hat, raus gehen und alles sortieren, um am darauffolgenden Tag gut durchstarten zu können! Ein produktiver Montag gehört bei mir auch zu einer Seltenheit. 

Mehr Fotografien findet ihr hier.

Was hilft euch da so? Wie bewältigt ihr eure Ängste? Wie findet ihr Sonntag und Montag?

© Photos & Words by Eleni Kritikos

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